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Projekte

Weil gut manchmal eben nicht gut genug ist.

Ein im Jahr 1992 in Zusammenarbeit mit dem ISO Institut erarbeitetes Modellprojekt zur Vereinheitlichung der Schulungsunterlagen für Schwerbehindertenvertreter, begleitet von Volker Althoff, wurde aus dem Bundesausgleichsabgabefond gefördert.
Weitere Projekte folgten.

Im Jahre
2000 wurde in Kooperation mit der GAUS GmbH  ein vom Landesministerium und der Europäischen Union gefördertes Forschungsprojekt im Medienbereich durchgeführt. Hierbei ging es im die Integration behinderter Menschen in die neuen Medienberufe. Das Projekt wurde durch Volker Althoff als Projektmanager initiert und begleitet.

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Ab Januar
2006 starteten wir innerhalb der JOB -Jobs ohne Barrieren" Kampagne, koordiniert durch das Bundesministerium und unterstützt durch die Europäische Union, in enger Zusammenarbeit mit unserem Auftraggeber, der Chemion Logistik GmbH, in den Chemieparks Leverkusen, Krefeld-Uerdingen und Dormagen ein betriebliches Eingliederungsmanagement. Dieses wurde über einen Zeitraum von 10 Monaten von uns gecoucht, begleitet und evaluiert. Als Modellprojekt flossen die Ergebnisse und Erfahrungen in die abschließenden Erhebungen der Kampagne mit ein.

Als „Best Practice Modell„ wurde unser Projekt vom Ministerium ausgewählt und bei einem Kongress des Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 02. Juli 2007 dem breiten Fachpublikum vorgestellt. 2008 wurde dieses BEM durch den Landschaftsverband Rheinland als eines der Besten in NRW prämiert. Anfang 2009 ist das gesamte Verfahren als zweites in Europa nach internationalen Standard zertifiziert worden.

Siehe auch "Presse"

Den Abschlußbericht können Sie hier Downloaden.

Weitere Infos finden Sie  auf der Homepage der Kampagne.

Im Februar 2009 starteten wir in Kooperation mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und unserem langjährigen Bildungspartner Arbeit und Leben NW e.V. eine bundesweit einmalige Pilotausbildung zum „Certificate Return To Work Coordinator“ (CRTWC) analog zum Disability Manager (CDMP).

Die Ausbildung richtete sich nach den Standards des National Institut Disability Management Research (NIDMAR) aus Kanada und endete mit einer Prüfung vor der Universität Köln. Diese Art der Aus- und Weiterbildung/Zertifizierung, deren deutscher Lizenzhalter  die DGUV ist, hat  sich mittlerweile in mehreren Ländern weltweit etabliert. Alle 50 Teilnehmer bestanden die Prüfung zum CRTWC im Dezember 2009, etliche sind heute auch CDMP.

In 2011 beginnt ein weiteres Qualifizierungsprojekt für BEM Akteure in enger Zusammenarbeit und wissenschaftlicher Begleitung der technischen Universität Dortmund – Fakultät Rehabilitationswissenschaften und Erwachsenenbildung.

In dieser Qualifizierung zum betrieblichen Eingliederungs-berater im BEM-Prozess soll ein noch stärkerer Bezug zur praktischen betrieblichen Ebene hergestellt werden. Durch die Einbeziehung und Vernetzung von Studenten und Betriebspraktikern soll der Brückenschlag zwischen universitärer Lehre und betrieblicher Umsetzbarkeit hergestellt werden.

In 4 Lehrmodulen werden die Teilnehmer das für den betrieblichen Alltag notwendige Wissen  erlernen. Zum Ende präsentieren die Teilnehmer in einem Abschlusskolloquium ein eigenes Fallbeispiel, welches sie mit Unterstützung von studentischen Tutoren erarbeiten. Die Teilnehmer erhalten ein Expertenzertifikat im Bereich BEM der TU Dortmund welches durchaus mit dem CDMP Abschluss in Wettbewerb treten kann.

Die ganzjährig verlaufende Ausbildung wird wissenschaftlich begleitet und das Ergebnis wird in einer Masterarbeit veröffentlicht.

An der Ausbildung  sind neben der Universität und ihren Tutoren auch 12 Experten als Fachreferenten der Lehrmodule beteiligt. Den hohen Qualitätsstandard garantiert die Kompetenz des beteiligten Bildungsträgers Arbeit und Leben NW e.V., als einer der ältesten in NRW.

Beide Ausbildungsgänge sind bereits ausgebucht und eine Fortführung im Jahre 2012 ist in Planung.